Ausland
Frederiksen: "Bereit, die Grenzen zu schließen, falls die Migrationsströme wiederkehrend sind"
Die dänische Premierministerin Mette Frederiksen hat die Migrationslage im Parlament von Kopenhagen erörtert.

Mette Frederiksen, die dänische Premierministerin, erklärte, dass ihre Regierung bereit ist, die Grenzen zu schließen, sollte es zu einem Anstieg der Migrationsströme kommen. Diese Äußerungen machte sie während einer dringenden Debatte im Folketing, dem Parlament von Kopenhagen, zur Migrationskrise, insbesondere zur Situation in der spanischen Exklave Ceuta.
Frederiksen beschrieb die Bilder aus Ceuta als "beunruhigend" und betonte die Bedeutung einer strengen Migrationspolitik für Dänemark und Europa. Darüber hinaus verteidigte sie den Verbleib Dänemarks im Schengen-Raum und erklärte, dass es momentan keinen Plan für ein Referendum zur Abschaffung der dänischen Ausnahme im Bereich der europäischen Zusammenarbeit in Justiz- und Innenfragen gibt.
Die Debatte wurde einberufen, um der wachsenden Besorgnis über die Migrationslage Rechnung zu tragen, und die Premierministerin äußerte die Notwendigkeit, die Herausforderungen anzugehen, die sich aus den Migrationsströmen ergeben.