Inland
Verkehrsminister von Bund und Ländern beraten über Niedrigwasser-Situation
Bundesverkehrsminister Bilger trifft sich mit Ländervertretern, um Maßnahmen gegen die Auswirkungen des Niedrigwassers zu besprechen.

Bundesverkehrsminister Volker Bilger hat am heutigen Tag eine Schaltkonferenz mit den Ressortchefs der Länder einberufen, um die Auswirkungen des anhaltenden Niedrigwassers am Rhein und an weiteren Flüssen zu besprechen. Die Minister beraten über Sofortmaßnahmen, um mit den sinkenden Wasserständen in der Binnenschifffahrt umzugehen.
Der Rhein verzeichnet derzeit einen historisch niedrigen Wasserstand, was zu Engpässen bei der Güterlogistik führt. In der Konferenz soll insbesondere der Umgang mit bestimmten Gütern erörtert werden, die nicht mehr in den Häfen gelagert werden können, so Bilger in seinen Ausführungen.
Bilger forderte zusätzlich einen weiteren Ausbau der Wasserstraßen in Deutschland, um die Binnenschifffahrt nachhaltig zu stärken. Er unterstrich, dass nur ein verlässliches Wasserstraßennetz das Vertrauen in die Binnenschifffahrt gewährleisten könne, um künftig nicht regelmäßig von Niedrigwasserproblemen betroffen zu sein.
Die Konferenz findet vor dem Hintergrund steigender Sorgen um weitere Engpässe im August statt. Die Diskussionen sollen dazu dienen, kurzfristige Lösungen zu erarbeiten, um die Situation für die betroffenen Transportwege zu verbessern.