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Mittwoch, 12. August 2026

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Ungarn plant künstliche Anhebung des Donau-Wasserstands für Atomkraftwerk

Ungarn will den Wasserstand der Donau erhöhen, um die Kühlung des Atomkraftwerks Paks zu sichern, berichtet Ministerpräsident Magyar.

Ungarn plant künstliche Anhebung des Donau-Wasserstands für Atomkraftwerk
Bild: zeitrafferin · Openverse · BY

Der ungarische Ministerpräsident Magyar hat angekündigt, den Wasserstand der Donau aufgrund des niedrigen Pegels künstlich anzuheben. Dies sei notwendig, um die Kühlung des Atomkraftwerks Paks zu gewährleisten.

Geplant ist der Bau einer sogenannten "Sohlschwelle", die dazu dienen soll, das Wasser aufzustauen. Diese Maßnahme steht im Kontext der gegenwärtigen Trockenheit, die den Wasserstand erheblich gesenkt hat.

In Deutschland werden die Pläne jedoch kritisch betrachtet. Umweltschützer und Vertreter der Grünen äußern Protest gegen die Vorhaben, da sie ökologische Auswirkungen des Eingriffs befürchten.