IT-Sicherheit
Sicherheitslücken in aktuellen Cyberangriffen auf Windows-Systeme ausgenutzt
Forscher enthüllen 'Plug and Pwn'-Angriffe, die Windows-Schwachstellen im Zusammenhang mit der Aktivität der Lazarus-Gruppe ausnutzen.

Sicherheitsforscher haben neue 'Plug and Pwn'-Angriffe entdeckt, die die Windows Plug and Play-Funktion ausnutzen. Dadurch wird die Installation anfälliger Anwendungssoftware von Anbietern ermöglicht, was letztlich SYSTEM-Rechte gewährt. Diese Entdeckung verdeutlicht erhebliche Sicherheitsrisiken, die mit bestimmten Windows-Funktionen verbunden sind.
In einem verwandten Zusammenhang wurde die Lazarus-Gruppe, ein nordkoreanischer Bedrohungsakteur, mit der Ausnutzung einer neu gepatchten Zero-Day-Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Windows in Verbindung gebracht. Es wird berichtet, dass diese Ausnutzung die Bereitstellung einer noch nie dagewesenen Hintertür erleichtert, die auf Verteidigungs- und Luftfahrtunternehmen in Frankreich, Deutschland, Brasilien und Indien abzielt.
Diese Erkenntnisse wurden von mehreren Quellen, darunter BleepingComputer und The Hacker News, ausführlich dargestellt, wobei Check Point Research die Zero-Day-Exploits spezifisch der Lazarus-Gruppe im Rahmen ihrer laufenden Cyber-Spionage-Initiative zuordnete, die als Operation Dream Job bekannt ist.